Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Für die bestmögliche Behandlung von Prostatakrebspatienten sind Ärzte verschiedener Fachgebiete sowie weitere Therapeuten erforderlich. Herausragendes Merkmal des PKZ sind daher die wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenzen. Im Rahmen dieser Konferenzen wird jede Prostatakrebserkrankung von den teilnehmenden Experten aus den verschiedenen Fachgebieten gemeinsam erörtert. Ziel ist es, ausgehend von den vorliegenden Befunden oder Beschwerden, die auf den jeweiligen Fall bezogenen Vor- und Nachteile der verschiedenen Behandlungsverfahren abzuwägen und darauf aufbauend individuelle Empfehlungen für eine optimale Diagnostik und Therapie auszuarbeiten.

Die Empfehlungen werden mit dem Patienten in allen Einzelheiten besprochen, damit er nach Beratung mit dem behandelnden Arzt seine Entscheidung zur weiteren Behandlung treffen kann.

Nach erfolgter Therapie werden alle Patienten mit kompliziertem Krankheitsverlauf nochmals in einer posttherapeutischen Konferenz vorgestellt, um den Therapieerfolg zu überprüfen und ggf. weitere Maßnahmen zu ergreifen.